Heidkampsche Angstechse
Die heidkampsche Angstechse wurde - das wird hier in aller Bescheidenheit erwähnt - von der Künstlerin selbst entdeckt und nach ihr benannt.
Sie lauerte eines Tages im Waschbecken der Entdeckerin und stürzte sich auf sie, als diese in den Spiegel sah.
Die Echse zeichnet sich dadurch aus, dass sie fett und hässlich ist, zu nichts taugt und von niemandem gemocht wird.
Obwohl eine Echse, verhält sie sich doch wie ein Parasit. Sie bohrt sich in die Seele des Wirts (sie ist das einzige Wesen auf der Welt, das weiß, wo diese zu zu finden ist) und saugt dessen Tatkraft auf, bis nichts mehr davon übrig ist.
Aquarell, Fineliner und Brushpen auf Papier, 18 x 8 cm